Einsatzübung - Brandausbruch nach Gasaustritt bei Bauarbeiten

Auf dem Dienstabend am 20.10.15 haben der Wehrführer Thomas Heidorn und sein Stellvertreter Hans Ulrich Soquat eine kleine Einsatzübung für die unvorbereitete Mannschaft ausgearbeitet:

Das Übungsszenario sah vor, dass bei den Abrissarbeiten an dem ehemaligen Rektorat neben der Egenbüttler Wache, das zuvor schon öfters als Übungsobjekt diente, eine Gasleitung abgerissen ist und jetzt durch eine brennende Zigarette entzündet wurde. Um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern sollten die Egenbüttler Kameraden die angrenzenden Gebäude mit einer Wasserwand schützen.


Das HLF10 hat dabei vor der Wache Stellung bezogen und mit einem Trupp per B-Strahlrohr aus sicherer Entfernung vom Fahrradweg an der Pinneberger Straße aus Wasser abgegeben. Zusätzlich wurde ein Trupp unter Atemschutz auf das Flachdach der Garagen zur Schulhofseite hin geschickt, um die Gebäude von oben zu schützen.

Das LF8 musste sein Wasser erst über einige Entfernung zuführen. Anfangs wurde versucht den Bohrbrunnen an der Buskehre im Schulweg zu benutzen, allerdings führte dieser nicht genügend Wasser für eine ausreichende Versorgung der vorgehenden Trupps. Als die Wasserversorgung dann stand, konnten zwei Trupps mit C-Strahlrohren und ein mobiler Wasserwerfer auf dem Schulhof der Grundschule Egenbüttel in Stellung gebracht werden, um die umliegenden Gebäude zu schützen.

Nach dem erfolgreichen Abarbeiten der Übungsschwerpunkte wurde alles abgebaut und die Fahrzeuge konnten einrücken und den Dienst mit einer Nachbesprechung und einem anschließenden Essen ausklingen lassen.

Gemeinsame Einsatzübung mit der FF Pinneberg und FF Tangstedt

Am Abend des 05. März. 2015 fand eine Übung mit dem Alarmstichwort: "Feuer Y, starke Rauchentwicklung aus Mehrfamilienhaus" statt.

Ausgearbeitet wurde diese Übung durch zwei Kameraden der FF Egenbüttel gemeinsam mit zwei Kameraden der FF Pinneberg.
Objekt dieser Übung war das alte leerstehende Rektorat, unmittelbar neben dem Gerätehaus der
Freiwilligen Feuerwehr Egenbüttel.
Beim Eintreffen bot sich den Kameraden folgende Ausgangssituation:
Starke Rauchentwicklung mit Flammenschein aus dem Wohnkomplex, sowie mehrere vermisste Personen.

Sofort wurden die FF Pinneberg und die FF Tangstedt zur Unterstützung angefordert, welche sich mit
Atemschutzgeräteträgern und der Drehleiter auf den Weg zur Einsatzstelle machten, während die Kameraden vor Ort bereits  mit dem Aufbau einer Wasserversorgung und der Menschenrettung begannen.

Eine junge Frau konnte sich im Obergeschoss des Hauses in einen Raum retten, der zunächst noch nicht vom Feuer bedroht war und machte jetzt am geöffneten Fenster auf sich aufmerksam.
Zwei Kameraden kümmerten sich um die besorgte Frau und erfuhren von ihr, dass sich ihr Baby noch in einem der Räume des Obergeschosses aufhält, sie es aber auf Grund der starken Rauchentwicklung alleine zurücklassen musste.

Mit dem Eintreffen der zusätzlichen Kräfte aus Pinneberg und Tangstedt wurde die Einsatzstelle in Brandabschnitte aufgeteilt, um den Löschangriff über die drei Zugänge besser koordinieren zu können.

Als erstes wurde die Pinneberger Drehleiter in Stellung gebracht, um die junge Frau durch das offene Fenster zu retten.

Gleichzeitig betrat der erste Angriffstrupp das Gebäude durch den Haupteingang und begann mit der Suche nach dem vermissten Kind.
Ein zweiter Angriffsweg wurde an der Rückseite des Gebäudes über den angrenzenden Schulhof geschaffen.

Unter schweren Atemschutz wurden nun systematisch alle Geschosse und Zimmer abgesucht, wobei den Rettern die Arbeit durch die starke Rauchentwicklung und die Hitze erschwert wurde.

Nachdem alle Personen gerettet und an den Rettungsdienst übergeben wurden, wurde sich
weiter auf die Brandbekämpfung im Gebäude konzentriert.
Nach der Meldung „Feuer Aus“  wurde das Gebäude durch taktische Belüftung noch von dem letzten Brandrauch befreit und die Einsatzkräfte begannen mit den Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der eingesetzten Fahrzeuge, womit die Übung dann auch beendet wurde.

Die FF Egenbüttel bedankt sich bei allen Beteiligten Kameraden für die gute Zusammenarbeit der Wehren und wir hoffen es hat allen Spaß gebracht.

 

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